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Papst Besuch

September 22, 2011

zwei Argumente werden immer wieder von den Redenbefürwortern gebracht:

1. es ist ein Staatsoberhaupt, welches Respekt verdient.
es gibt demokratisch legitimierte Staatsoberhäupter und die anderen.

Papst Benedikt XVI foto by Mecka 1 Lizenz CC

Papst Benedikt XVI foto by Mecka 1 Lizenz CC


Da der Papst eindeutig zu den anderen gehört hat er vor einem Parlament nichts verloren.
Sobald Katholiken ihren Bischof demokratisch selber wählen dürfen, kann man darüber reden.

2. Er vertritt eine große Mehrheit der Deutschen.
Das war einmal – mittlerweile sind es weit unter 30% und von denen fühlt sich auch nur noch eine kleine Gruppe vom Papst wirklich vertreten.
…und wenn das ein Argument ist – sehen wir dann auch bald Herrn Raubal als Vertreter aller Fußball Fans im Bundestag?

Es wird Zeit, dass wir uns über das Verhältnis über Staat und Kirche und deren Finanzierung unterhalten.

Ruhrnachrichten

Nachtrag:
Gerade habe ich die Ausagen von Kardinal Meissner gelesen.
RP online
Wenn in Köln von den Katholiken über den Bischof abgestimmt würde, dann könnte er wahrscheinlich schnell seine Koffer packen.
Mehr Realitätsferne geht nicht. Parlamentariern das Recht auf Kritik abzusprechen und als besessen zu bezeichnen, ist schon abenteuerlich.

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